AGB

All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GMBH

§ 1 Gel­tungs­be­reich, abwei­chen­de Geschäfts­be­din­gun­gen

Die KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GMBH erbringt Leis­tun­gen aus­schließ­lich auf Basis der nach­fol­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, soweit zwi­schen dem Kun­den und der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GMBH nicht aus­drück­lich etwas ande­res ver­ein­bart ist. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder abwei­chen­de All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen des Kun­den wer­den nicht aner­kannt, selbst wenn wir deren Gel­tung nicht aus­drück­lich wider­spre­chen.

§ 2 Ange­bo­te

(1) Ange­bo­te der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH sind bis zur end­gül­ti­gen Auf­trags­be­stä­ti­gung frei­blei­bend. Kos­ten­vor­anschlä­ge sind unver­bind­lich. (2) Die zu einem Ange­bot gehö­ren­den Unter­la­gen, Kon­struk­tio­nen, Ent­wür­fe, Kal­ku­la­tio­nen, Pro­spek­te, Datei­en, Schrift­stü­cke etc. dür­fen nur mit unse­rer aus­drück­li­chen schrift­li­chen Zustim­mung ver­viel­fäl­tigt, nach­ge­ahmt oder Drit­ten zugäng­lich gemacht wer­den.

§ 3 Zustan­de­kom­men von Ver­trä­gen

Der Ver­trag zwi­schen der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH und dem Kun­den kommt zustan­de, wenn ent­we­der der Kun­de ein Ange­bot der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH annimmt oder wir ein Ange­bot des Kun­den schrift­lich bestä­ti­gen oder wir nach Ertei­lung eines Auf­tra­ges durch den Kun­den die beauf­trag­ten Leis­tun­gen erbrin­gen. Ent­hält eine Auf­trags­be­stä­ti­gung der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH. Ände­run­gen gegen­über dem Auf­trag, so gel­ten die­se als von dem Kun­den geneh­migt, sofern die­ser nicht unver­züg­lich, inner­halb von 5 Werk­ta­gen, schrift­lich wider­spricht.

§ 4 Pflich­ten und Rech­te

(1) Der Inhalt der von der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen ergibt sich vor­ran­gig aus unse­rem Ange­bot oder der schrift­li­chen Auf­trags­be­stä­ti­gung.

(2) Von uns ange­ge­be­ne Leis­tungs­zei­ten ver­ste­hen sich als unver­bind­lich, soweit nicht aus­drück­lich etwas Abwei­chen­des ver­ein­bart wur­de. Die Erbrin­gung von Teil­leis­tun­gen durch uns ist zuläs­sig.

(3) Nach Been­di­gung der Leis­tun­gen und deren Hono­rie­rung hat die KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH dem Kun­den auf Ver­lan­gen die geneh­mig­ten Bau­vor­la­gen, Kopien der Ori­gi­nal-Zeich­nun­gen und sons­ti­ge Unter­la­gen aus­zu­hän­di­gen. Die Auf­be­wah­rungs­pflicht endet fünf Jah­re nach Been­di­gung der Leis­tun­gen.

(4) Der Kun­de ist ver­pflich­tet, die Pla­nung und Durch­füh­rung der Bau­auf­ga­be zu för­dern, ins­be­son­de­re soll er anste­hen­de Fra­gen unver­züg­lich ent­schei­den und erfor­der­li­che Geneh­mi­gun­gen so schnell wie mög­lich her­bei­füh­ren. Wei­sun­gen an die übri­gen am Bau Betei­lig­ten darf er nur im Ein­ver­neh­men mit uns ertei­len, soweit unse­re Auf­ga­ben­be­rei­che betrof­fen sind.

(5) Die KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH über­nimmt kei­ne Garan­tie in Bezug auf die Rich­tig­keit von Kos­ten­er­mitt­lun­gen. Eine Ober­gren­ze für die Bau­kos­ten ist mit so ermit­tel­ten Beträ­gen nicht ver­bun­den. Eben­falls sind die ermit­tel­ten Kos­ten kei­ne Beschaf­fen­heit des zu erbrin­gen­den Wer­kes. Sobald und soweit für uns in den ein­zel­nen Pla­nungs­pha­sen Bau­kos­ten­ab­wei­chun­gen erkenn­bar sind, wer­den wir den Kun­den hier­auf unter Nen­nung der Grün­de hin­wei­sen und Vor­schlä­ge zur Abhil­fe, ins­be­son­de­re zur Kos­ten­ein­spa­rung oder ent­spre­chen­de Kom­pen­sa­ti­ons­maß­nah­men, unter­brei­ten.

(6) Die KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH wird die Plä­ne recht­zei­tig vor Beginn der Aus­füh­rung der im jewei­li­gen Plan ent­hal­te­nen Leis­tung – an den Kun­den zur Prü­fung vor­le­gen. Der Kun­de prüft die Plä­ne unver­züg­lich und gibt sie frei bzw. lei­tet sie mit Ände­rungs­an­mer­kun­gen zurück. Nach den Plä­nen darf erst nach Frei­ga­be durch den Kun­den gebaut wer­den.

§ 5 Zah­lun­gen

(1) Der Kun­de ist auf Anfor­de­rung zu Abschlags­zah­lun­gen nach dem jewei­li­gen Stand der erbrach­ten Leis­tun­gen ver­pflich­tet.

(2) Soweit nicht etwas ande­res ver­ein­bart ist, ver­ste­hen sich sämt­li­che Preis­an­ga­ben der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH net­to zuzüg­lich der jeweils gel­ten­den gesetz­li­chen Mehr­wert­steu­er.

(3) Zah­lun­gen sind ohne Abzug sofort fäl­lig.

(4) Wech­sel, Schecks und sons­ti­ge unba­re Zah­lun­gen neh­men wir ledig­lich erfül­lungs­hal­ber an.

§ 6 Urhe­ber- und Eigen­tums­rech­te

Wir behal­ten uns das Eigen­tum sowie die Nut­zungs­rech­te an erbrach­ten Leis­tun­gen und Arbeits­er­geb­nis­sen bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung sämt­li­cher Rech­nun­gen der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH vor. Der Kun­de erkennt an, dass die im Zuge der Ver­trags­er­fül­lung von uns über­ge­be­nen Unter­la­gen, Kon­struk­tio­nen, Plä­ne, Zeich­nun­gen, Ent­wür­fe, Kal­ku­la­tio­nen, Pro­spek­te, Datei­en, Schrift­stü­cke etc. urhe­ber­recht­lich geschützt sind und das Urhe­ber­recht bei der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH ver­bleibt. Wir über­tra­gen dem Kun­den die Nut­zungs­rech­te an den urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Wer­ken nur in dem Umfan­ge, in dem die Über­tra­gung zum Zwe­cke der Erfül­lung der ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen not­wen­dig ist. Die Wei­ter­ga­be der urhe­ber­recht­lich geschütz­ten Wer­ke an Drit­te ohne schrift­li­che Zustim­mung von der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH ist unzu­läs­sig. Das glei­che gilt für die Ver­än­de­rung, Nach­ah­mung oder Ver­viel­fäl­ti­gung der­ar­ti­ger urhe­ber­recht­lich geschütz­ter Wer­ke.

§ 7 Aufrechnung/​Zurückbehaltung

Der Kun­de kann gegen­über Ansprü­chen der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH nur mit rechts­kräf­tig fest­ge­stell­ten oder unbe­strit­te­nen For­de­run­gen auf­rech­nen. Die Zurück­hal­tung von Leis­tun­gen, die der Kun­de uns schul­det, ist nur wegen sol­cher Ansprü­che zuläs­sig, die im Gegen­sei­tig­keits­ver­hält­nis ste­hen oder unstrei­tig oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt sind.

§ 8 Abnah­me

(1) Die Leis­tun­gen der KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH sind nach im wesent­li­chen ver­trags­ge­mä­ßer Erbrin­gung der beauf­trag­ten Leis­tung, spä­tes­tens nach Leis­tungs­pha­se 8 abzu­neh­men. Leis­tun­gen der Leis­tungs­pha­se 9 wer­den geson­dert abge­nom­men. Teil­ab­nah­men sind auf Antrag zuläs­sig.

(2) Im Fal­le einer Kün­di­gung ist der Kun­de ver­pflich­tet, unver­züg­lich, spä­tes­tens jedoch inner­halb von fünf Werk­ta­gen nach Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses, den erreich­ten Leis­tungs­stand gemein­sam fest­zu­stel­len und zu doku­men­tie­ren.

§ 9 Haf­tung

(1) Unse­re ver­trag­li­che und außer­ver­trag­li­che (delikt­i­sche) Haf­tung sowie die Haf­tung wegen Ver­schul­dens bei Ver­trags­schluss wird wie folgt beschränkt, wobei die Beweis­last für die eine Haf­tungs­be­gren­zung oder einen Haf­tungs­aus­schluss begrün­den­den Tat­sa­chen uns obliegt:

Wir haf­ten nicht für die leicht fahr­läs­si­ge Ver­let­zung unwe­sent­li­cher Ver­trags­pflich­ten. Bei grob fahr­läs­si­ger Ver­let­zung nicht wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den sowie bei der leicht fahr­läs­si­gen Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten ist der Scha­dens­er­satz­an­spruch auf den ver­trags­ty­pi­schen, vor­her­seh­ba­ren Scha­den begrenzt. Wesent­li­che Ver­trags­pflich­ten sind sol­che, deren Erfül­lung die ord­nungs­ge­mä­ße Durch­füh­rung des Ver­tra­ges über­haupt erst ermög­licht und auf deren Ein­hal­tung der Ver­trags­part­ner ver­trau­en darf.

Eine Haf­tungs­be­gren­zung gilt nicht, soweit wir wegen Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit haf­ten. Even­tu­el­le Ansprü­che des Kun­den aus dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz, bei einer von uns gege­be­nen Garan­tie sowie bei arg­lis­ti­gem Ver­schwei­gen eines Man­gels wer­den durch die vor­ste­hen­den Haf­tungs­be­gren­zun­gen nicht berührt.

(2) Will der Kun­de uns wegen eines Scha­dens am Bau­werk auf Scha­dens­er­satz in Geld in Anspruch neh­men, kön­nen wir ver­lan­gen, dass uns die Besei­ti­gung des Scha­dens über­tra­gen wird. Wer­den wir wegen eines Scha­dens in Anspruch genom­men, den auch ein Drit­ter zu ver­tre­ten hat, kön­nen wir vom Kun­den ver­lan­gen, dass er sich gemein­sam mit uns außer­ge­richt­lich erst bei dem Drit­ten ernst­haft um die Durch­set­zung sei­ner Män­gel­an­sprü­che bemüht.

§ 10 Form

Alle Ände­run­gen, Ergän­zun­gen oder Neben­ab­re­den zu Ver­trä­gen und sons­ti­ge Wil­lens­er­klä­run­gen, ins­be­son­de­re Kün­di­gung bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Schrift­form. Das Schrift­form­erfor­der­nis gilt auch für Ver­ein­ba­run­gen, mit der die Schrift­form abge­dun­gen wird. Aus­rei­chend zur Wah­rung die­ser Form ist die Abga­be von Erklä­run­gen per E-Mail oder Tele­fax.

§ 11 Daten­schutz

Wir sind berech­tigt, per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten des Kun­den zu spei­chern, zu über­mit­teln, zu ver­än­dern und zu löschen. Der Kun­de erhält hier­mit Kennt­nis gemäß § 33 BDSG.

§ 12 Refe­ren­zen

Soweit der Kun­de kei­ne anders­lau­ten­de Wei­sung erteilt, sind wir berech­tigt, den Kun­den gegen­über Drit­ten sowie in der eige­nen Wer­bung als Refe­renz­adres­se zu nen­nen.

§ 13 Sal­va­to­ri­sche Klau­sel

Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen unwirk­sam oder lücken­haft sein, so wird die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen dadurch nicht berührt. Der Kun­de und KERN ELEK­TRO­PLA­NUNG GmbH ver­pflich­ten sich, in einem sol­chen Fall einer Bestim­mung zuzu­stim­men, die dem Zweck der unwirksamen/​lückenhaften Bestim­mung wirt­schaft­lich am nächs­ten kommt.

§ 14 Erfül­lungs­ort, Media­ti­on, Gerichts­stand

Erfül­lungs­ort für alle Ver­pflich­tun­gen aus dem Ver­trags­ver­hält­nis ist Güg­lin­gen. Alle im Rah­men eines Ver­trags­ver­hält­nis­ses mit dem Kun­den auf­tre­ten­den Kon­flik­te wer­den bei Schei­tern direk­ter Ver­hand­lun­gen in einem Media­ti­ons­ver­fah­ren nach den Regeln der Media­ti­ons­ord­nung der Indus­trie und Han­del­sham­mer Heil­bronn Fran­ken, zu lösen ver­sucht. Direk­te Ver­hand­lun­gen gel­ten als geschei­tert, wenn bei­de Par­tei­en sich hier­über einig sind oder wenn eine Par­tei unter Hin­weis auf die­se Klau­sel eine Ver­hand­lungs­frist von vier Wochen gesetzt hat und die­se Frist ohne Eini­gung ver­stri­chen ist. Aus­ge­nom­men sind Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes. Bei Schei­tern der Media­ti­on ist Gerichts­stand für alle sich aus dem Ver­trags­ver­hält­nis erge­ben­den Strei­tig­kei­ten die Stadt Bra­cken­heim.